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kreuzer_04_2015

007 Tipps des Monats0415 Termine 086 Kunst 068 Literatur 064 Theater 054 Musik 044 Spiel 042 Film 036 Kunst – » 2.5.0. – Object is Meditation and Poetry ... « Die Ausstellung der Hochschule für Grafik und Buch- kunst im Grassi-Museum für Angewandte Kunst illus- triert Tendenzen des Kunstfeldes, die sich hoffentlich in nächster Zeit verflüchtigen. Dass etwa Kunstwerken selbst kaum noch Eigenkräfte zugerechnet werden. Ihr Kredenzen innerhalb von Sammlungen soll zumeist theoretische Verrenkungen beweisen. Dass gute Kunst­ werke nicht als Abziehbilder entstehen, dürfte bekannt sein. Daher wird sich auch hier die Spreu vom Weizen trennen. ▶ bis 25.5., Museum der bildenden Künste Literatur – Frieden ist ein unschätzbares Gut Großer Bahnhof für einen ganz Großen: Der 96-jährige russische Schriftsteller Daniil Alexandrowitsch ­Granin stellt seinen Roman »Mein Leutnant« vor, in dem er den »Großen Vaterländischen Krieg« schildert, wie er tatsächlich gewesen ist. »Ein guter Schriftsteller!«, befindet Helmut Schmidt in seinem Vorwort. Und, was soll man sagen, der Altkanzler hat recht, auch wenn er hier untertreibt. Die Honneurs machen Ingo Schulze und Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange. ▶ 21.4., 19.30 Uhr, Haus des Buches Literatur – Flake: »Tastenficker« »Tastenficker« – so hießen in der Ostzone die Keyboar- der. Und so einer ist Christian Lorenz, der sich nach Wickies Heimatdorf »Flake« nennt. Und das passt, denn er ist tatsächlich der Wickie der genialen Berser- kerbande Rammstein. Jetzt hat er seine Autobiografie »Der Tastenficker. An was ich mich so erinnern kann« vorgelegt. Wir erfahren darin, wie aus Christian Flake wurde, und tauchen ein in die DDR-Subkultur der neunziger Jahre. ▶ 15.4., 19 Uhr, Ludwig. Presse und Buch Theater – »Splendid’s« Jean Genets »Splendid’s« ist ein Theater der Grausam- keit, aber auch der Befreiung und der Begierde. Geisel- nehmer verschanzen sich mit ihrem millionenschwe- ren amerikanischen Opfer in einem Hotel. Die Polizei belagert sie – eine letzte Nacht in Freiheit erwartet die Verbrecher. Keiner kommt hier lebend raus? Claudia Bauer inszeniert diesen Showdown. Mit »Und dann« legte sie die beste Produktion der vergangenen Spiel- zeit am Schauspiel vor. ▶ 18., 21.4., 19.30 Uhr, Schauspielhaus/Hinterbühne Theater – Verleihung Sächsischer Tanzpreis Erstmals wird der Sächsische Tanzpreis vergeben. Unter den Nominierten für die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung befinden sich zwei Leipziger Produktionen: »Mozart Requiem« (R: Mario Schröder) des Balletts und »STRTCH« von Hermann Heisig. »Innovation, hohe künstlerische Qualität und besondere Ästhetik« gelten als Maßstab für die Auszeichnung. Die folgt der üblichen Unterscheidung in ­Stadttheater und Freie Szene ausdrücklich nicht – ein Novum. ▶ 29.4., 20.30 Uhr, Museum der bildenden Künste MarkusWerner/Schwarzkopf&SchwarzkopfVerlag RolfArnold AlexejMeschtschanowundKlemm’sBerlin Ida_Zenna SammlungDieterundSiRosenkranz Kunst – »Paul Klee Sonderklasse unverkäuflich « Zur Stadtfeier anlässlich der Ersterwähnung Leipzigs im Jahr 1015 zeigt das Museum der bildenden Künste in einer Sonderschau nicht, welche Schätze es wäh- rend seiner Existenz anhäufte, sondern was fehlt: zum Beispiel Arbeiten von Paul Klee. Die nun für kurze Zeit zu sehenden über 130 Arbeiten ergänzen Werke aus der Sammlung Dieter und Si Rosenkranz wie von Moholy-Nagy oder El Lissitzky. Danach scheinen die Fehlstellen garantiert noch schmerzhafter. ▶ bis 25.5., Museum der bildenden Künste

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